Der Körper hilft sich meist selbst
 Im Normalfall erkennt ein gesundes und abwehrstarkes Immunsystem durch HPV veränderte Zellen und tötet sie ab. Selbst Frauen mit schwächeren körpereigenen Abwehrkräften besiegen meist die Viren binnen zwölf Monaten. Dennoch gelingt es Viren auch immer wieder, das Immunsystem zu umgehen, so dass Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen innerhalb von vielen Jahren nach der eigentlichen Infektion entstehen können.
Im Kindesalter impfen
Die wirklich gute Nachricht: Es gibt einen Impfstoff zur Immunisierung gegen HPV. Allerdings gilt es als gesicherte Erkenntnis, dass die Schutzimpfung unbedingt schon im frühen Mädchenalter durchgeführt werden muss, wenn sie sicher wirken soll. Die schützende Wirkung einer Impfung hält etwa zwischen fünf und zehn Jahren vor.
Warum im frühen Mädchenalter?
Die HP-Viren werden überwiegend durch sexuelle Aktivitäten übertragen, und wenn sich die Viren erst in die Zellen des Gebärmutterhalses eingenistet haben, kann auch der Impfstoff nicht weiterhelfen. "Kein Sex vor der Impfung" ist insofern zwar keine Gesundheitsgarantie, kann aber immerhin die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung drastisch verringern.
Vorsorguntersuchungen wahrnehmen
Eine Impfung ersetzt nicht die jährliche Vorsorgeuntersuchung. Schließlich wirkt sie nur gegen vier HPV-Typen. Berücksichtigt man, dass etwa 100 HPV-Typen wissenschaftlich nachgewiesen sind, reduziert eine Impfung zwar die Gefahr einer Erkrankung, schließt sie aber nicht aus.
Es ist dringend zu empfehlen, die Möglichkeit zur Vorsorgeuntersuchung regelmäßig wahrzunehmen. Denn hier richtet sich das Augenmerk des Gynäkologen gerade auch auf die Gebärmutter. Kommt es zu Auffälligkeiten, hatte der Facharzt bislang zwei Möglichkeiten: die Patientin zunächst wieder nach Hause zu schicken und die weitere Entwicklung (hilft sich der Körper selbst oder entstehen Zervixkarzinome?) zu beobachten oder sofort den betroffenen Teil des Muttermunds operativ zu entfernen.
Für die Frau bedeutete dies entweder eine zermürbende Unsicherheit über den weiteren Verlauf auf dereinen oder das Risiko einer Fehl- bzw. Frühgeburt aufgrund des durch den Eingriff geschwächten Muttermunds auf der anderen Seite - und damit deutlich weniger Lebensqualität.
cytoactiv® - Klarheit für die Frau
Beide beschriebenen Konsequenzen belasten die Frau, und beide gründen oft auf der Unsicherheit, ob sich die Zellveränderungen von selbst wieder zurückbilden werden oder nicht. Der cytoactiv®-Test ist bislang der einzige Labortest, der eine klare Vorhersage über den Krankheitsverlauf erlaubt und stellt vor diesem Hintergrund eine revolutionäre Entwicklung in der Diagnostik und Therapie dar. Die Aussage zur Ausheilung einer HPV-Erkrankung umfasst alle der etwa 100 HPV-Typen.
Erkennt der Gynäkologe entsprechende Zellveränderungen, kann er mit Hilfe des cytoactiv®-Verfahrens binnen kürzester Zeit einen Labortest durchführen, der sichere Aussagen über den weiteren Verlauf erlaubt. Damit wissen Arzt und Patientin sofort, ob eine Selbstheilung erfolgt oder eine Operation unausweichlich ist - die monatelange Ungewissheit gehört genauso der Vergangenheit an wie Operationen auf bloßen Verdacht hin.
Laboruntersuchung mit cytoactiv® 
Bei cytoactiv® handelt es sich um eine immunchemische Färbemethode, die in ihrer Anwendung und Auswertung extrem sicher und einfach ist. Das Verfahren weist das Vorhandensein des so genannten L1-Kapsidproteins von HPV im Abstrich nach. Dieses wird vom Immun- system der Patientin erkannt, und die erkrankten Zellen können erfolgreich bekämpft werden.
Eine ständig wachsende Liste der anbietenden Gynäkologen zeigt, wer mit dem Verfahren bereits in der Praxis arbeitet. Selbstverständlich informiert cytoimmun diagnostics gern alle interessierten Ärzte, die von ihren Patientinnen auf cytoactiv® angesprochen wurden, und nimmt sie in diese Liste auf.

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